Datenschutz Dude mit Kaffeetasse am Schreibtisch, während um 12 Uhr die Mittagspause im Büro beginnt.

Der Daten­schutz Dude hat einen Song über „Mahl­zeit” geschrie­ben. Klingt absurd? Ist es auch. Aber dahin­ter steckt mehr, als man denkt.

Mahl­zeit — geliebt, gehasst, unvermeidlich

Punkt zwölf Uhr. Der Flur füllt sich. Und dann fällt es: „Mahl­zeit!”

Man­che lie­ben die­sen Gruß. Er ist kurz, kol­le­gi­al, irgend­wie gemüt­lich. Ande­re rol­len die Augen. Zu spie­ßig. Zu deutsch. Zu … Ver­wal­tung. Ich hab das lan­ge beob­ach­tet. Und irgend­wann dach­te ich mir: War­um eigent­lich auf­re­gen? Es ist, wie es ist. Ein klei­nes Ritu­al. Nicht mehr, nicht weniger.

Also hab ich einen Song dar­über geschrie­ben. Nicht um mich lus­tig zu machen — son­dern um zu zei­gen: Man kann auch Din­ge, die einen ner­ven, mit Humor neh­men. Ohne sie abzu­wer­ten. Ohne die Men­schen abzu­wer­ten, die sie mögen.

Die Par­al­le­le: Daten­schutz ist auch so ein „Mahl­zeit”

In der Rea­li­tät: Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit pola­ri­sie­ren genau­so. Die einen sagen: „Wich­tig! Unver­zicht­bar! Muss sein!” Die ande­ren stöh­nen: „Schon wie­der ein For­mu­lar. Schon wie­der eine Schu­lung. Schon wie­der jemand, der mir sagt, was ich nicht darf.”

Kommt euch bekannt vor? Es ist exakt die­sel­be Dyna­mik wie bei „Mahl­zeit”:

  • Es gehört dazu — ob man will oder nicht.
  • Man­che lie­ben es, man­che has­sen es — bei­des ist okay.
  • Es ver­schwin­det nicht, nur weil man es ignoriert.

Was wir dar­aus ler­nen können

Die Fra­ge ist nicht: Magst du Daten­schutz? Die Fra­ge ist: Wie gehst du damit um?

Ich hab für mich ent­schie­den: Mit Gelassenheit.

Nicht weil Daten­schutz unwich­tig wäre — im Gegen­teil. Son­dern weil Ver­bis­sen­heit nie­man­dem hilft. Nicht mir, nicht euch, nicht dem Thema.

Wenn ich „Mahl­zeit” höre, nicke ich zurück. Wenn ich eine Daten­schutz-Anfra­ge bekom­me, bear­bei­te ich sie. Bei­des ohne Dra­ma. Bei­des ohne erho­be­nen Zeigefinger.

  • Tole­ranz. Akzep­tie­ren, dass man­che Din­ge eben da sind.
  • Akzep­tanz. Ver­ste­hen, dass sie einen Sinn haben — auch wenn er nicht immer offen­sicht­lich ist.
  • Leben und leben las­sen. Nicht jeden bekeh­ren wol­len. Ein­fach machen.

Der Mahl­zeit-Song

Ach ja, der Song. Er heißt „Zwölf Uhr. Mahl­zeit!” und han­delt von der hei­li­gen Insti­tu­ti­on der Mit­tags­pau­se um Punkt zwölf Uhr. Mit einem Augen­zwin­kern. Ohne Häme. Hört mal rein — und beim nächs­ten „Mahl­zeit!” im Flur: Ein­fach zurück­ni­cken. Chill blei­ben. Funk­tio­niert auch bei Datenschutz.

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Euer Daten­schutz Dude

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